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Shellac - Excellent Italian Greyhound |
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Von Franz Keiblinger
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Saturday, 20 October 2007 |
Der Produzent/Engineer von u.a. Pixies, Nirvana, Bush, Melt Banana, Helmet, Neurosis, McLusky und PJ Harvey (!) veröffentlicht mit seiner Band das vierte Album – Trocken, Trockener, Indie Noise Rock!
Die Rede ist natürlich von niemand geringerem als Steve Albini, der gemeinsam mit seinen Bandkollegen Bob Weston und Todd Trainer unter dem Namen Shellac nach langer Wartezeit das vierte Album vorlegt.  Bereits 2000 erschien der Vorgänger "1000 Hurts", ein Album, das damals, gemeinsam mit "Rated R" von den Queens Of The Stone Age als Lebenszeichen für den wahren, erdigen Rock gefeiert wurde. Seit dem hat sich einiges getan: die Queens können nach mittlerweile drei weiteren Alben mittelgroße Festivals und Hallen ausverkaufen, und Gold verbuchen. Shellac sind sich und ihrer "Verweigerung" im Gegensatz treu geblieben. Nach wie vor veröffentlichen sie über das Indie Label Toch and Go, verschicken keine Promos, machen keine Werbung jeglicher Art und Touren, wenn überhaupt, nur wann und wo es ihnen gefällt. Dem Indie Noise Rock sind sie, wie der Vorliebe für Vinyl (dem eine herkömmlich CD beiliegt) natürlich auch auf "Excellent Italian Greyhound" ebenfalls nicht untreu geworden. Wer sich durch die neunminütigen Avantgardenummern "The End Of Radio“ und "Genuie Lulabelle" durchbeißt, wird mit durchaus rockigen Nummern wie "Steady As She Goes", "Be Prepared“ und „Spoke" belohnt. Im Gegensatz zu den früheren Alben wirkt "Excellent Italian Greyhound“ homogener bzw. intuitiver. Ein Hit wie „Prayer To God“ sucht man allerdings vergebens – die Tanzflächen werden wohl auch weiterhin andere bedienen. "This microphone turns sound into electricity. Can hear me now?” fragt Steve Albini in der Eröffnungsnummer "The End Of Radio". 99% der Alternative und Rock Community werden sich weiterhin, wenn überhaupt, fragen, was dem an diesem Furz trockenen Sound denn so aufregend sein soll, während Fans die Platte schon zuhause im Regal stehen haben.
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