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Christoph und Lollo im Culture X |
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Von Franz Keiblinger
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Friday, 14 December 2007 |
Die fetten Jahre sind vorbei … Die beiden Wiener beehren die Tullner Gegend. "Skispringerlieder" waren schon vorgestern, jetzt bestimmt ein schräger Blick auf die gesellschaftlichen Ereignisse.
Samstag, 1. Dezember 2007. Der Culture X Club ist heute leider eher spärlich gefüllt. Ob das wohl am Christoph und Lollo Gratiskonzert vom Vortag in einer Diskothek ein paar Kilometer weiter liegen dürfte? Nein, nicht …  Aber die gleiche Euphorie wie vor ein paar Jahren ist im Publikum, Hand aufs Herz, wirklich nicht mehr spürbar. Der von Stermann und Grissemann losgetretene Hype um die „Skispringerlieder“ ist noch immer spürbar – "Ari-Pekka Nikkola" wird auf Wunsch eines Fans kurz angespielt, bevor Sänger Christoph merkt, dass er eigentlich gar nicht mehr den Text beherrscht, worauf eine handvoll Zuseher selbst beginnen das Lied zu singen. Christoph ungewohnt umgangssprachlich: "Geh, singts des doch bitte, wenns draußen speim deits." Gegen Ende werden auch die unvermeidlichen Hits "Funaki" und "Lebkuchenherz" gespielt. Aber das Hauptaugenmerk liegt auf neueren Songs, wie die vom neuen Album "Hitler, Huhn und Hölle!" bzw. eigentlich auch auf dem Geplänkel zwischen den Liedern, zum Beispiel dem Erlernen, wie man in der Gegend richtig Bier bestellt. Die neuen Stücke wie „Sponsoren“ "Hitler war am Opernball (Teil 1 und 2)", "Das glücklichste Huhn der Welt“ oder "Wenn wir Polizisten wären" sind allesamt klassische Christoph und Lollo Songs mit intelligenten und überraschenden Wendungen, und laden ohne dem "großen Überbau" vielleicht mehr zum (Mit-)Denken ein. Die zwei Wiener sind nach wie vor eine Bereicherung für die kleine österreichische Szene: Mögen wieder bessere (Vorverkaufs-)Zeiten kommen.
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