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Metalfest im Planet Music |
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Von Franz Keiblinger
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Friday, 14 December 2007 |
Six Feet Under in Österreich? Dann muss wohl wieder Adventszeit sein! Mit Nile, Finntroll und Belphegor im Gepäck beehrt die Death Combo aus Florida Wien. Sehenswert!
Freitag, 7. Dezember 2007. Natürlich hat die erste Band schon wieder gespielt, als die meisten Metalfans im Planet Music auftauchen. Wobei man die Pünktlichkeit im Planet auch durchaus schätzen darf, vor allem bei dieser Metalvollbedienung.  Zunächst entern die (satanistischen) Salzburger Belphegor die Bühne. Sänger Helmut gröhlt eine Ansage: "(unverständlich) Luciferi (unverständlich)" – Insider dürften wohl wissen, um welchen Song es sich handelt. Einer im Publkum meint: „Der ist heute anscheinend gar nicht betrunken, weil er gar nicht hundertmal "Fuck" sagt." Dafür grunzt er eine geschätzte Minute wie ein Schwein und lässt sich anschließend vom Publikum feiern. Danach bieten Finntroll die krasse Abwechslung zur eher düsteren Ausrichtung des Abends. Einige meinen, dass der gar nicht mal mehr so neue Sänger Mathias Lillmåns nicht so gut ist wie sein Vorgänger Tapio Wilska. Der einfach gestrickte Metal mit Folkeinschlag ist da aber schon eher eine Geschmacksfrage. Danach entern Nile, die im heutigen Line Up die progressivste Band sind die Bühne. Death Metal mit teils ägyptischer Mythologie im Hintergrund? Ja, das geht. Und funktioniert. Mal schnell, mal langsam, immer wieder diese abgefahrenen Getarrensounds und –solis, drei Männer an Mikrofonen - mehr geht kaum. Angeblich war Chris Barnes beim Konzert in München nicht gut drauf, was vielleicht an seinem "Graskonsum" gelegen haben könnte. Dafür ist er heute um so besser drauf – sogar ein kurzes Lächeln will der eine oder andere erkannt haben. Veteranen (mit mindestens vier gesehen Six Feet Under Konzerten), sprechen von der besten Show seit langer, langer Zeit, vielleicht sogar von der besten. Chris Barnes und seine Mannen machen es dem Publikum aber auch einfach, weil man sofort im Groove drinnen ist und sich der Eingängigkeit der Songs kaum entziehen kann. Sicher, die einen Jammern von diesem oder jenem nicht gespielten Song (ein Schelm sogar von "TNT") oder von zu kurzer Spieldauer, aber nach so einem wahnsinnig umfangreichen Abend kann man eigentlich nur mit einem zufriedenem Lächeln nach hause fahren.
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