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Dorninger - 8k PDF Drucken E-Mail
Von Ernst Susicky   
Wednesday, 20 February 2008
ImageDas neue Soloalbum des Soundtüftlers von Wipeout bringt wummernden Techno, Breakbeats Lärmexzesse und Ambientflächen zusammen. Ein Album, dass nichts für schwache Nerven ist.



Die "Stahlstadt" Linz, schon seit den 80er-Jahren Keimstätte künstlerischer Kreativität.

ImageHier wird nach dem Motto: Grenzen sind da, um überschritten zu werden" vorgegangen. Das scheint auch der Leitspruch von Wolfgang "Fadi" Dorninger zu sein. In den 80ern hatte er die elektronischen Maschinen bei der Experimental-formation Monochrome Bleu über. Sei den 90ern produziert er mit Wipeout exzellente Alben, die dem Hörer brachiale wie melodiöse Disco- und Elektropop-Tracks um die Ohren hauen. Außerdem betreibt der Linzer Tausendsassa ein Label, macht Radio und Hörspiele und findet noch Zeit, um ein Soloalbum aufzunehmen. Auf "8k" geht es wenig zimperlich zu. Wie eingangs erwähnt, kennen die acht Tracks keine Grenzen. Dorninger schüttelt wummernden Techno genauso aus seinen Geräten wie zarte Ambientflächen. Er lässt mitreißende Breakbeats auf verzerrte Lärmschleifen knallen und feiert exzessiv die Vereinigung von Melodie und Beat. Das ist keine leichte Kost dafür spannend.

Noch dazu, wenn man sich vorstellt, dass die Stücke live bloß als Ausgangsmaterial dienen, das von Dorninger auseinandergenommen, zerhackt, moduliert, wieder zusammengesetzt oder völlig neu gedeutet wird.



ImageDorninger - 8k
BEWERTUNG: ØØØ
Base Records
(AUT/ 2008)

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