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Von Ernst Susicky
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Thursday, 10 September 2009 |
"Humbug", das dritte Album der Sheffilder Band Arctic Monkeys stellt zweifelsohne einen Wendepunkt in der Bandhistorie dar.
Die Sheffielder Band geht mit ihrem dritten Album den Weg, den sie mit "505" leicht angedeutet hat und präsentieren eher Alex Turners "The Age Of The Understatement" als weitere Eskapaden auf dem Indie-Club-Dancefloor. Wurden sie bekannt und beliebt durch ihre ungestüme Mischung aus schnell, schneller und am schnellsten runtergeprügelte Punk-Pop-Hynmen, so ist nun eine gewisse Ruhe mit gezielt gesetzten Ausbrüchen eingekehrt. Dennoch würde man der Band unrecht tun, würde man diese Neuorientierung allein Produzent Josh Homme und seinem Wüstenstudio in Joshua Tree zuschreiben (der Vollständigkeit halber, drei Songs hat immer noch James Ford produziert). Keine Frage, die neue Umgebung wird schon ihren Teil beigetragen haben, dennoch hat Alex Turners Zusammenarbeit mit The Rascals-Sänger Miles Kane als The Last Shadow Puppets sicher größeren Einfluss auf die zehn neuen Songs gehabt. Ein deutliches Merkmal: Turner sprechsingt sich nicht mehr durch seine Songs, er hat endgültig seine Stimme als eine solche zum Singen entdeckt. Die Eskapaden auf dreckigen Indie-Dancefloors sind endgültig Geschichte, die Arctic Monkeys haben die erste Etappe ihrer Reise hin zu einer großartigen englischen Band, die immer wieder überraschen kann, bestens gemeistert. Arctic Monkeys – Humbug
BEWERTUNG: 4 von 5 Domino / Hoanzl (GB/21.08.2009) MySpace |