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Zoot Woman - Things Are What They Used To Be PDF Drucken E-Mail
Von Franz Keiblinger   
Tuesday, 29 September 2009
aerodynamische MusikStuart Price und die Blake-Brüder liefern einen der (Synthie-)Pop-Höhepunkte des Jahres ab.



ImageFür die lange Entstehungszeit – Album Nummer zwei "Zoot Woman" liegt immerhin schon sechs Jahre zurück – klingt "Things Are What They Used To Be" ziemlich leicht und eingängig. Warum auch nicht? Produziert Stuart Price doch mittlerweile Größen wie Madonna und The Killers und hat so nebenbei auch keine Zeit mehr mit Zoot Woman auf Tour zu gehen. Der 80er Jahre Synthie-Pop (mit leichten 90er-Jahre Rave-Anleihen) ist nach wie vor der große Bezugpunkt im Kosmos von Zoot Woman. Bei aller Kühle und Coolness der geradezu maschinellen Musik füllt vor allem Sänger Johnny Blake den Raum mit sehnsuchtsvoller Melancholie. Natürlich könnte da mancher Song auch auf einem Album von beispielsweise Sophie-Ellis Baxter sein. Aber nach dem fast schon epischen Sechs-Minuten-Brocken „Saturation“ wächst das Album gegen Spielzeitmitte zu voller Größe – allen voran "Witness", "Lust Forever" und "Memory" sind Hits ohne Abstriche.

"Things Are What They Used To Be" ist wohl einer der Pop-Höhepunkt 2009 -  Bis sich diese Erkenntnis einstellt, kann aber auch der eine oder andere Hördurchgang vergehen.



ImageZoot Woman – Things Are What They Used To Be
BEWERTUNG: 4 von 5
Snowhite /Universal
(UK / 21.09.2009) 

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