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Lausch - Friend Of The Captain |
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Von Franz Keiblinger
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Saturday, 17 October 2009 |
War nicht im alternativen Riffrock vor zehn Jahren schon alles gesagt!? Die Wiener Band tut sich schwer das Gegenteil zu beweisen.
 Die Band um Namensgeber Alexander Lausch meldet sich noch nach zwei Jahren mit neuem Album zurück. "Friend Of The Captain" verheimlicht vom ersten Ton auch nicht was es möchte: Tiefgang und Weiterentwicklung. Das Presseinfo verkündet nicht zu unrecht, dass die Songs vielmehr "Gebilde, in gewissem Sinne natürlich gewachsene Erscheinungen" sind. Aber wo findet der Hörer hier den Mehrwert? Lausch sind eine Band die vieles richtig macht – der Sound ist reduziert und knackig, und wie bei Songs wie "An Inappropriate Way" Riff an Riff gereiht werden, lässt auf Könner schließen - das Gesamtbild stimmt. Was Lausch aber fehlt sind markante Songs, wie die Deftones oder Helmet quasi Dutzende haben/hatten. Es scheint fast wie verhext, warum der Pfeil nicht wie von selbst ins Schwarze trifft. Man kann im Prinzip keinen Song vom Hitpotential hervorheben. Dass es im erweiterten Postcore-Genre hierzulande auch uneingeschränkt funktionieren kann, haben schon Across The Delta und Cameran gezeigt. Das Potential zu mehr kann Lausch aber niemand nehmen – Schade nur, dass es nicht schon auf "Friend Of The Captain" voll ausgeschöpft wurde.
Lausch – Friend Of The Captain
BEWERTUNG: 3 von 5 limupic
(AUT / 28.08.2009) Myspace |