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The Striggles - Aloha PDF Drucken E-Mail
Von Franz Keiblinger   
Montag, 02 November 2009
Das Cover ist ziemlich schräg.Minimal-(Blues-)Rock, der sich an den ganz Großen orientiert und diese auch erreicht.



ImageMit "den ganz Großen" sind zwar nicht unbedingt AC/DC oder The Ramones gemeint, aber immerhin Queens Of The Stoneage, The Melvins, Ministry zu "Filth Pig"-Zeiten und die Mike-Patton-Band Tomahawk. Gleich beim Opener "Ease It" wummert der Gitarrensound mit einer Kraft aus den Boxen, dass es eine helle Freude ist – kein Wunder: Für den Sound ist wieder einmal Produzent Bernd Heinrauch verantwortlich, der auch schon mehrmals die Noise-Appeal-Labelkollegen Reflector betreut hat, die schon seit Jahren dafür bekannt sind, den Boden ordentlich zum wackeln zu bringen. Aber zurück zu den Songs von "Aloha", dem Zweitwerk der Striggles. Seitdem sich die Queens nach "Rated R" immer mehr von ihrem hypnotisierenden Riff-Wiederholungs-Rock verabschiedet haben, hat einem eine Platte nicht mehr so umwerfend den Kopf verdreht. Das ist auf alle Fälle verdammt cool wie die Band aus Graz zwischen straight ("Ease It", "Wait", "Naiv") und schleppend ("Dull & Lazy", "Life Is Pretty (Black") wechselt. Bei aller Betonung der Riffs, verdienen auch der abwechslungsreiche Gesang und das punktgenaue Drumming lobende Worte. Wäre da mit "Up To Me" nicht eine Noise-Rock-Attacke neben der Geräuschkulisse "Lord", würde man fast prophezeien, dass die noch richtig groß werden.

Aber wer weiß … Erzählungen zu Folge haben auch die Melvins und Josh Homme in grauer Vorzeit nicht immer in ausverkauften Hallen gespielt.



ImageThe Striggles – Aloha
BEWERTUNG: 4,5 von 5
noise appeal
(AUT / 11.2009) 
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