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Black Rebel Motorcycle Club - Beat the Devil’s Tattoo |
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Von Franz Keiblinger
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Wednesday, 10 March 2010 |
Album Nummer fünf ist zwar fast eine Retrospektive auf ihr bisheriges Schaffen, diese kann sich aber sehen lassen.
 Indie-Rock-Superstars sind zwar andere geworden – zum Beispiel die fast gleichzeitig gestarteten The Strokes oder The White Stripes -, aber der Weg von Black Rebel Motorcycle Club seit ihrem Debüt im Jahr 2000 zwischen Rückschlägen und Neuanfängen, ist auch nicht von schlechten Eltern. Auf "Beat the Devil's Tattoo" blicken sie quasi zurück, was so viel heißen soll wie, dass man auf ihrem fünften Album den Garagen-Rock ihrer Anfangstage genauso findet, wie die Americana-Einflüsse aus der zweiten Hälfte der letzten Dekade. Dazu findet sich im Sound eine Shoegazing-Note wie man sie erst kürzlich auch auf "Schall und Wahn" von Tocotronic finden konnte. Es hallt und dröhnt, dass es eine helle Freude ist. Da sind The Jesus And Mary Chain nie weit weg. Jedem einzelnen Song merkt man die Spielfreude an, die anscheinend mit der neuen Drummerin Leah Shapiro von The Raveonettes zurückgekehrt ist. Bestes Beispiel dafür ist "Mama Taught Me Better", bei dem man kaum ruhig sitzen bleiben kann – Wer fragt da im Club noch (nach) "What Ever Happened To My Rock'n'Roll"? "Beat the Devil’s Tattoo" ist ein hervorragend klingendes Album mit mitreißenden Songs, dass Indie-Fans genauso gefallen könnte wie Stoner-Rockern – also doch alles wie immer, oder?
Black Rebel Motorcycle Club - Beat the Devil’s TattooBEWERTUNG: 4,5 von 5 cooperative / universal (USA / 12.032010) Myspace |