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Von Franz Keiblinger
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Wednesday, 10 March 2010 |
Damon Albarn verfolgt weiter erfolgreich seine Vision zwischen Pop, Indie und HipHop.
 Wie viele Mega-Acts gibt es, die Grenzen und Konventionen derart konsequent ignorieren, und trotzdem nicht auf die Schnauze fallen? Aber dass der Plan der Gorillaz funktioniert, wusste man spätestens nach dem zweiten Album "Demon Days" und Singles wie "Dirty Harry", die bei allem Ignorieren von Regeln äußerst erfolgreich waren. Andererseits brauchen ihre Alben aber auch Zeit um von Publikum wie Kritikern gleichermaßen akzeptiert bzw. verstanden zu werden. Auf Dan The Automator und Danger Mouse, also die Produzenten der ersten beiden Alben, wurde diesmal verzichtet. Dafür lud sich der (musikalische) Mastermind Damon Albarn wieder unzählige Gäste ein. Egal ob sich ehemalige Mitglieder von The Clash wiedervereinen, oder gleich den Eröffnungssong "Welcome To The Plastic Beach" Snoop Dog überlassen – das kann nur bei den Gorillaz gut gehen. Wobei einem bei genaueren nachdenken N.A.S.A. einfallen, die im letzten Jahr eine ähnliche gewagte wie gelungene Mischung an den Start brachten. Ob "Plastic Beach" nun wirklich mehr Richtung Elektro-Pop schielt als seine Vorgänger oder es wirklich das poppigste Album in Albarns Karriere ist, ist eigentlich egal. So klingen gute, genreübergreifende Konsensalben.
Gorillaz – Plastic BeachBEWERTUNG: 4 von 5 emi (UK / 05.03.2010) Myspace |