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Von Franz Keiblinger
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Thursday, 15 July 2010 |
So unterschiedlich wie die beiden, vor ab veröffentlichten Singles des Jahres: Schönklang und Bohrmaschinenkrach.
 Die Lockerheit in der musikalischen Umsetzung ist M.I.A. zwar geblieben, aber mindestens eine Hälfte ihres dritten Albums gehört dem Noise bzw. seinen Vertretern: der E-Gitarre und den Industrial-Sounds. Da wäre einerseits "XXXO", das – lässt man den Text außen vor – lauter nach Chartseinstieg ruft, als die Pistolenschüsse in "Paper Planes" sind. Da wäre aber anderseits auch "Born Free", das richtiggehend Aggressionen im Hörer heraufbeschwört. Aber egal wie man diese zwei Songs auch interpretiert: Beide sind große Anwärter darauf, so eine Art Song des Jahres zu werden. Die restlichen Songs reihen sich dann jeweils hinter einen der Hits ein: "Tequkilla" kracht da beispielsweise über sechs Minuten Richtung Fabrikunfall, während "It Takes A Muscle" entspannend klingt wie das Meeresrauschen an einem einsamen Strand. "MAYA" ist ein gutes Album mit herausragenden Singles, dass sein Pulver vielleicht zu früh verschossen hat.
M.I.A. - MAYA
BEWERTUNG: 4 von 5 xl / beggars group (UK / 09.07.2010) Myspace |