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School Of Seven Bells - Disconnect From Desire |
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Von Franz Keiblinger
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Friday, 16 July 2010 |
Moderate Weiterentwicklung zwischen den Polen Dream-, Electro- und Indie-Pop. Alte Diskussionen bleiben aber natürlich.
 Es ist dem Über-Album "Now Here Is Nowhere" von 2004 geschuldet, dass man Ben Curtis immer noch nicht so ganz den Ausstieg bei den Secret Machines verziehen hat. Derweil muss man eigentlich zugeben, dass sein Ausstieg bei den von Led Zeppelin beeinflussten Rockern in Wirklichkeit zu spät als zu früh gekommen ist: Bei denen klappt seit dem oben angeführten Album nämlich nichts mehr so wirklich. Nach dem Debüt "Alpinisms" liegt nur mit "Disconnect From Desire" der zweite Streich von School Of Seven Bells vor. Die Assoziationskette – New Order, Depeche Mode, My Bloody Valentine mit weiblichen Gesang – ist dabei die gleiche geblieben. Glaubensfrage bleibt dabei der Gesang der Zwillingsschwestern Claudia und Alejandra Deheza, der doch arg in den Vordergrund gemischt ist. Uneingeschränkt funktionieren hingegen die lärmig-psychidelischen Soundsprengseln und – Achtung: eine Tugend der Secret Machines – die gleichförmigen, dafür umso eingängigeren Schlagzeugbeats. Ob der Hype um das Trio gerechtfertigt ist, ist nach diesem eher durchschnittlichen Album aber etwas unklarer als zuvor. School Of Seven Bells – Disconnect From Desire
BEWERTUNG: 3 von 5 pias / full time hobby (USA / 16.07.2010) Myspace |